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15.September 2022

Alle freuen sich über gute Geburten und gesunde Crias... 

Das es auch manchmal im wahrsten Sinne des Wortes "eng" werden kann, zeigt unsere Geschichte.

Nachdem wir in dieser Cria- Saison wirklich verwöhnt wurden und die Alpakababys problemlos auf unsere Weide purzelten, zeigte uns Talulah, dass es manchmal eine kleine Hilfestellung braucht.

Fristgerecht kündigte sich die Geburt an und nachdem Talulah schon ihr drittes Cria bekam, nahm ich mir die Zeit, diese Geburt still zu beobachten und in Ruhe Fotos zu schießen. Im Nachhinein stellte sich gerade das als positiv heraus.

Bei all diesen Fotos und Videos konnte ich nämlich feststellen, dass die Geburt stagnierte. Der Kopf und die Vorderbeine waren da und Talulah bekam regelmäßig ordentliche Wehen, unter denen das Fohlen ein Stück hinaus geschoben wurde...aber auch immer wieder zurück flutschte. Normaler Weise wären die Vorderbeine längst ganz entwickelt. Diese Erkenntnis erwischte mich siedendheiß. Ich legte die Kamera zur Seite und schaute mir das genauer an. Als ich den Grund feststellte, warum die Geburt nicht weiterging, brauchte es nur ein paar Handgriffe.

Die Nachgeburt klemmte schon 10cm draußen, hinter dem Kopf des Crias. So war es einfach nicht möglich die Beine herauszuschleudern, geschweige denn den Schultergürtel zu entwickeln... Für mich war es eine leichte Übung und Minuten später lag das Neugeborene neben seiner Mutter.

Wann immer ich diesen neugierigen, wunderschönen Hengst mit seiner stolzen Mutter sehe, erfüllt mich tiefe Dankbarkeit. Ich war zur richtigen Zeit am richtigen Ort und Talulah bekam die Hilfe, die sie benötigte... :-)

 
 
 

 

 

 

Die Geburt kündigt sich an...In diesem Stadium blieb alles Kamera weg - und geholfen...Rasch haben sich beide erholt.Stolze Mama Talulah mit wunderbarem Sohn Timon...Vater ist unser 13-facher Champion Vendetta. :-)

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